Platani und das Asklipion

Auch wenn man nur wenig Zeit auf Kos zur Verfügung hat, sollte man das Asklipion unbedingt besuchen. Das antike Heiligtum mit Kurortcharakter ist landschaftlich äusserst reizvoll in einen Kiefern- und Zypressenhain eingebettet; von seinen drei Terrassen aus schweift der Blick über die Küstenebene aufs Meer, die dahinter liegende kleinasiatische Küste und die Inseln Pserimos und Kalymnos. Die Archäologen haben hier nicht nur gegraben, sondern auch viele Säulen wieder aufgerichtet, so dass man selbst als absoluter Laie einen guten Eindruck von der ehemaligen Gestalt der Anlage erhält. Eine bessere Lage für einen Kuraufenthalt liesse sich auch heute kaum finden.

Glück für Liebhaber guten Essens: Auf dem Weg vom Asklipion zurück zur Stadt Kos passiert man unweigerlich das Dorf Platani mit seinen freundlichen Tavernen auf dem Dorfplatz, in denen die Köche türkischstämmige Moslems sind – was einmal ein Abwechslung ist. Nach Platani und zum Asklipion fahren städtische Linienbusse; man kann beide Ziele aber auch problemlos zu Fuss oder per Fahrrad erreichen.

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