Kálymnos – Insel der Individualisten
Kálymnos ist im Gegensatz zu Kos eine überwiegend kahle, felsige Insel. Während Kos bis vor kurzem noch von Landwirtschaft geprägt war, war Kálymnos immer eine Fischerinsel. Auch heute leben dort etwa 1000 Familien vom Meer, zumeist vom Tunfisch- und Schwerfischfang. Nur wenige widmen sich noch der Schwammtaucherei, für die Kálymnos bis in die 60er Jahre weltberühmt war.
Die meisten der 29000 Kaylmnier wohnen in der Inselhauptstadt Pothia, in der viele klassizistische Villen vom Wohlstand der Insulaner zeugen. Sehr schön ist ein Spaziergang am Hafen zwischen Zollamt am Fähranleger und der Fischmarkthalle Psaragorá. Wer mehr von der Insel sehen will, fährt mit dem Taxi nach Vathy oder mit dem Linienbus nach Masssoúri an der Westküste.
Kálymnos ist ein Dorado für Kletterer. Auf den über 300 präparierten Routen ganz unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade von 4a bis 9a hat man fast immer das Meer hinter sich oder gar vor Augen.